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Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen!!!
Diese Bewertung wurde erstellt von:
Moni aus Düsseldorf/Deutschland am 19.08.2005
Klinikname:
Ostseeklinik Poel
Kurort:
Insel Poel
Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Region:
Ostsee
Kurdauer:
3 Wochen
Monat/Jahr:
August 2005
Kurart:
Mutter/Vater-Kind-Kur
Fachgebiete: Mutter-Kind Maßnahme
Die Kurklinik
Die Mutter/Vater-Kurklinik in Poel ist gut gelegen und man ist in ca. 5 Minuten an der Ostsee, also dort, wo man Ruhe und Entspannung findet. Strand und Meer sind wunderschön. Die Klinik ansich fand ich sehr groß (4 Etagen) und das Haus ist wunderschön. Im Haus befinden sich Waschmaschinen und Trockner, also nicht soviel mitnehmen, wie ich es tat! Da ich Raucher bin, freute ich mich sehr über den Raucherpavillion, der sich direkt am Haupteingang befand. Die Cafeteria im Haus sollte mal längere Öffnungszeiten haben, das wäre angebracht. Besucher dürfen NICHT in der Klinik übernachten. Der Spielplatz hinter der Klinik ist für Kinder ein Paradies.
Zimmer
Ich hörte mal, das die Zimmer auf der 4.Etage die Besten sein sollten und das stimmt, denn ich habe mich selbst davon überzeugt. Ich wohnte in der 3. Etage(Zi. 322). Leider war es dort sehr laut, da kaum jemand die Ruhezeiten einhielt. Auch abends nicht, denn die meisten Kinder tobten noch um 22 Uhr draußen rum. Die Kinder bollerten in der Mittagsruhe (13-14.15 Uhr), rannten und kreischten über die Flure, etc...! Die Zimmer sind alle groß genug, nur leider paßten meine Koffer nirgendwo hin, aber ich hatte auch 2 Riesen-Koffer mitgenommen, also war ich`s selber schuld. Ich hatte einen großen Wohn.-Schlafreum und daneben, mit einer Schiebetür abgeteilt, war das Kinderzimmer mit einem Etagenbett. Jedes Zimmer hatte einen Fernseher, sowie ein Telefon. Wir hatten einen Balkon, der auch ausreichend für uns war. Das Bad war sehr schön und mit Dusche und WC ausgestattet. Die Zimmer also, waren super.
Lage/Umgebung
Ich finde, die Klinik ist sehr abgelegen. In 300 Meter ist man zwar am schönen Sandstrand, aber ansonsten gibt es in Poel nicht viel zu sehen. Auf dem Weg dorthin befanden sich 2 Kiosk,(dort holten wir uns öfter mal ein Eis) die aber bei Schlecht-Wetter kaum aufhatten. Als einzigste Freizeitanlage dort, war ein kleiner Minigolfplatz. Dann gabs noch 3 Strandrestaurants, das war es dann auch schon. Ein bissl zu wenig, für 3 Wochen. Zumindest bei schlechtem Wetter, wie wir es hatten, wünschte man sich, das in Poel mehr los wäre. Als Alternative zum schlechten Wetter konnte man nur ins Schwimmbad, was sich in der Klinik befand. Zum nächsten Dorf (Kirchdorf)lief man ca. 2km! Dort war aber auch nicht viel, jedoch befand sich da ein EDEKA, wo man sich mal "LECKERCHEN" holen konnte. Der nächste Ort hieß Wismar, ca. 15 km entfernt und ich war froh, das mich mal eine nette Mami mit dem Auto mitnahm. Meine Meinung: "Ohne Auto ist man in Poel aufgeschmissen"!
Therapie
Als Arzt hatte ich Dr. Hassels, er war sehr nett. Ich war mit meinen Nerven am Ende, psychisch war ich ganz am Boden zerstört. Ich bekam in den ersten Tagen Tabletten verschrieben,(Stimmungsaufheller)ich heulte die 1. Woche nur und ich kämpfte mit mir selber, das ich nicht abreiste. Ich zog die Kur, dank Dr. Hassels durch, jedoch konnte ich mich schon vorher nicht mit meiner 1. Kur im Leben anfreunden. In der 2. Woche war ich froh, das mich mal andere Mütter mitnahmen, nach Wismar und Schwerin, das tat mir gut und war Abwechslung, Ablenkung und sehenswerte Städtchen! In der 3. Woche fing ich schon an, mich sehr auf zu Hause zu freuen und zählte nur noch die Tage bis zur Abreise. Meinen Therapieplan konnte ich mit Dr. Hassels gemeinsam abstimmen, ich bekam dann nur das Pflichtprogramm, weil mich alles andere nur noch mehr belastet hätte. Zusätzlich gab es noch eine Menge von anderen Sport und Freizeitangeboten, an denen man sich beteiligen konnte. Die Massagen taten mir auf jeden Fall sehr gut. Die Schwestern waren sehr nett und zuvorkommend und sind tatsächlich rund um die Uhr für einen da.
Verpflegung
Morgens Kaffee und danach leider "KEINEN KAFFEE" mehr in Sicht, das fand ich sehr schade. Wir fragten nach, jedoch bekam man nirgendwo mehr Kaffee her. Das müßte geändert werden, denn nach dem Mittagessen hatten fast alle Kaffeedurst. Es gab einen Automaten in der Empfangshalle, jedoch war dieser Kaffee nicht genießbar. Ich glaube, Mittags wurde immer frisch gekocht und vieles war selbst hergestellt. Das Mittagessen war IMMER super lecker. Allerdings mußte man für die nächsten 3 Wochen einen Essenszettel ausfüllen. Also man wußte schon im Voraus, was es zu essen gab. Morgens und abends gab es immer Büffèt. Es war auch alles sehr schmackhaft, doch nach der 2. Woche konnte ich die immer gleiche Wurst und den immer gleichen Käse nicht mehr sehen. Als zusätzliche Beilage gab es meist Milchreis mit Zimt und Zucker, das war total schön, jedoch, wer zu spät kam, den bestrafte das Leben und bekam nichts mehr. Es wurde nur eine einmalige Riesen-Portion gekocht und jeder mußte sehen, wie oder ob er noch etwas davon abbekam. Das Abendessen war von 17-19 Uhr und wir gingen meist um zwanzig nach 6 essen. Schade, denn da war der Milchreis schon weg. Aber um 17 Uhr schon Abendessen, ne ne, das war uns viel zu früh.
Freizeitmöglichkeiten
Das hauseigene Schwimmbad wurde 2mal geschlossen, wegen Bakterien.(Kann passieren) Mein Sohn Kevin hatte sogar sein Schwimmabzeichen dort gemacht, nun ist er ein stolzer Bronze-Schwimmer! Ich selbst war 3mal in der Sauna, doch Ruhe hatte ich da nicht wirklich, denn so manche Kinder störten bei den Saunagängen und machten sich ein Riesen-Spaß daraus, uns alle nackelig zu sehen. Dabei hatten die Kinder dort nicht wirklich was zu suchen. Zum kegeln konnte man sich anmelden, doch ich, wie schon erwähnt, zog mich lieber zurück, da ich psychisch am Ende war. Es war mir sehr peinlich, doch in der 1. Woche heulte ich wegen jeder Kleinigkleit und mir ging es echt beschissen. Ich wollte anderen nicht die Kur versauen und zog mich lieber zurück. Ach ja, an der Rezeption konnten wir uns Federballspiele ausleihen, sogar ich spielte 2-3mal. Die Kinder hatten viel Spaß, denn im Keller befand sich noch Kicker, sowie Tischtennis und eine große Sporthalle. Einmal in der Woche gab es in der Turnhalle viel zu lachen, denn da kam mal ein Clown, oder es wurde ein Kinofilm gezeigt.
Personal und sonstige Leistungen der Kurklinik
Das Personal war immer sehr freundlich und hilfsbereit. Die Zimmerreinigung war o.k.! In meinem Zimmer befand sich leider eine Matratze im Bett, die man als reinste Badewanne bezeichnen könnte, sowas von durchgelegen. Ich habe einen Bandscheibenvorfall und hatte ein paar Tage lang versucht, darauf zu schlafen, doch dann reklamierte ich. Innerhalb von wenigen Stunden, bekam ich eine ganz neue Matratze, sowie auch ein ganz neues Lattenrost dazu. Es lief reibungslos. Der Hausmeister war auch sehr nett, er holte uns in Wismar vom Bahnhof ab und brachte uns direkt bis vor die Klinik, mit einem hauseigenen Kleinbus. Die Kinderbetreuung sollte durchweg sein, damit sich die Mami`s auch besser erholen können. Somit wäre auch mehr Ruhe im Haus. Unsere Betreuerin (Bussy-Bär-Gruppe) ging grundsätzlich 1-2mal täglich raus auf den Spielplatz, mit den Kindern, wenn es das Wetter zuließ. Das fand ich gut. Sie basteln auch sehr viel schöne Sachen mit den Kindern, echt klasse.
Tipps, Erfahrungen und Empfehlungen
Koffer: Nehmt bitte nicht soviel Gepäck mit! Man kann dort gut waschen.
Wenn das Wetter nicht so schön ist, dann weht dort ein ziemlich kalter Wind, also eine dickere Jacke wäre angebracht, oder dickere Pulli`s! Regenjacke NICHT vergessen! Gummistiefel angebracht, bei schlechtem Wetter. Ohrenschutz für die Kiddy`s NICHT vergessen. An die Raucher: Packt Euch die Zigaretten in den Koffer, ansonsten müßt ihr weit laufen, denn am Kiosk gibts nicht immer Zigarretten und im Kurhaus eh nicht. Nur ein guter Tipp von mir!
Also ICH PERSÖNLICH fand diesen Kuraufenthalt NICHT schön, würde das Kurhaus aber weiter empfehlen, weil ich jetzt von vielen Müttern gehört habe, das sie es schön fanden und jeder Zeit wieder dorthin möchten. Für MICH PERSÖNLICH war es eben KEINE Erholung! Aber BITTE, laßt Euch von mir NICHT diese Kur versauen. Jeder macht sich halt selbst ein eigenes Bild davon. Was ich noch los werden möchte, ist: "Die Hausordnung ist ein bissl zu streng gehalten"!
Zusammenfassung
Die Kur wurde ärztlich
verordnet
Die Kur war lt. Verfasser erfolgreich Bisherige Anzahl an Kuren des Verfassers Der Verfasser benotete die Kurklinik mit
ja nein 1 mal 3 befriedigend
Fazit des Bewerters
Der Bewerter würde die Kurklinik weiterempfehlen: ja
 
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